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Moonwitch, Band 1: Liebe zwischen Licht und Schatten

Informationen:

Titel: ‚Moonwitch – Liebe zwischen Licht und Schatten‘

Band 1 von 3

Fantasy, Liebesroman

Autorin: Eva Maria Höreth

Seitenzahl: 370

Preis: 10,65€

Taschenbuch

CreateSpace Independent Publishing Platform

Erscheinungsdatum: 14. Juni 2014

ISBN: 978-1497364035

Buchbeschreibung:

Auf den ersten Blick ist Emily ein ganz normaler Teenager. Dass sie eine Mondhexe ist, verrät sie nicht mal ihren Freundinnen. Als Mondhexe hat sie es nicht einfach: Eine dunkle Bedrohung ballt sich zusammen, ihre Eltern wollen ihr nicht sagen, was vor sich geht, und als ein alter Zauberer noch eine düstere Prophezeiung ausspricht, ist das Maß voll. Und da ist noch Finn. Finn mit den karamellfarbenen Haaren und den sanften Augen. Zwischen Finn und Emily funkt es ganz gewaltig – auf mehr als eine Art und Weise. Und welche Rolle spielt Jason, der Junge mit dem Motorrad? Der Auftakt zu einem Fantasy-Dreiteiler voller Spannung, Romantik und Magie zwischen Welten, die ins Ungleichgewicht stürzen.

Meine Meinung:

Der Einstieg in dieses Franchise fiel mir ziemlich leicht, da die Autorin mit einer Anfangssequenz begann, die mich total begeistern konnte für das, was noch kam, sodass ich sehr positiv an dieses Buch herangegangen bin. Die Autorin bietet uns plastische Charaktere, die rasch ihre eigene Persönlichkeit entwickeln und die man gerne in ‚Moonwitch‘ begleitet. Dieser Lesefluss, den die Autorin durch ihren packenden Schreibstil aufzubauen vermag. bricht über das gesamte Buch hinweg nicht ab, sodass dieser Auftakt für mich auch im Nachhinein als eine angenehme, flüssig zu lesende Lektüre im Kopf bleibt. Diesen Effekt lindern jedoch die etlichen Rechtschreib- und Satzzeichenfehler, die sich in diesem Buch tümmeln und die den Lesefluss enorm hemmen. Zu Beginn taucht einige Male ein leichter Rätseleffekt auf, der mir dann durch die zu vorhersehbare und unspektakuläre Auflösung zerstört wird. Die Protagonisten legen an einigen Stellen ein viel zu unausgereiftes Verhalten für diese Altersgruppe an den Tag, wodurch die Entwicklung von Hass zu Liebe unglaubwürdig erscheint. Das geht mir zu schnell, als dass ich diesem Glauben schenken könnte. Die aufgegriffenen Monster in diesem Buch, die sogenannten ‚Blocker‘, weisen große Parallelen zu den Dementoren aus Harry Potter auf. Durch den an einigen Stellen unpassenden Satz wurde ich als Leser nicht schlüssig, welche Figur gerade spricht. Obwohl das Buch sehr unterhaltsam ist und der Klappentext – Gott sei Dank – nicht über die Handlung spoilert, fehlt mir die herausstechende Identität, die ‚Moonwitch‘ zu etwas Eigenem, Besonderen macht. Dadurch, dass die Protagonisten zu Beginn ihre gemeinsame Liebe sehr herauszögern, fiebert man zunächst mit, irgendwann legt sich die Begeisterung, da dieser Aspekt in einem nervig werdendem Hin und Her ausartet. Auch die albernen Schuldzuweisungen der Figuren fanden bei mir keinen großen Anklang. Die Rahmenhandlung, in der sich ‚Moonwitch‘ bewegt, wird erst sehr spät erkennbar und in der Mitte des Buches macht die Handlung über weite Strecken keine Fortschritte, jedoch ohne dabei langweilig zu werden. Das immer wieder kehrende Element der Jagd wird irgendwann langatmige Routine. Die unpassende Verhaltensweise der beiden Protagonisten wird durch die Punkte verstärkt, dass sie sich gegenseitig aus dem Weg gehen, erst sie ihm, dann er ihr, was mir unglaubwürdig erscheint, und sich ‚Moonwitch‘ lange zu sehr in Beziehungsdramen verstrickt. Jedoch wird ‚Moonwitch‘ mit einem atmosphärischen Ende abgeschlossen, das auf jeden Fall Lust auf mehr macht.

Fazit:

‚Moonwitch – Liebe zwischen Licht und Schatten‘ ist ein insgesamt gelungener Auftakt, der definitiv Lust auf die nächsten Bände macht. Es sind viele kleine Kritikpunkte, die mir als Leser aufgefallen sind, die den Eindruck etwas trüben, aber es ist sicherlich sinnvoll, noch Luft nach oben für die nächsten Bände zu lassen. Nichtsdestotrotz spreche ich für alle, die sich nach dem Klappentext angesprochen gefühlt haben, hier eine Empfehlung aus, die sich schnell zu lesen lässt!

Wertung:

Genrewertung: 7,5 / 10

Gesamtwertung: 6,5 / 10

Das entspricht drei von fünf möglichen Sternen.

Falls euch diese Rezension gefallen haben sollte, würde ich mich sehr über eine Bewertung durch ein Herzchen freuen! Wie fandet ihr das Buch? Eure Meinung würde mich interessieren! Schreibt sie einfach in das untere Kommentarfeld.

Ein herzliches Dankeschön an Eva Maria Höreth zur Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

#Fantasy #Liebesroman

Johannes Streb

Die Begeisterung für die Medienwelt begeistert mich schon seit meiner Kindheit: immer die Nase in einem Buch, einen Kopfhörer im Ohr, die Finger auf den Tasten. Seit mehreren Jahren nun führe ich den Blog "Der Medienblogger", auf dem ich bereits über 300 Rezensionen zu Buch, Film und Serie veröffentlicht habe. Dieses Jahr startete ich mit einer Schweizer Bloggerin den Podcast "findichauch." als feuilletonistischen Dialog über zeitgenössische Literatur. Zudem spiele ich leidenschaftlich Theater und bin großer Fan von Lady Gaga und dem Eurovision Song Contest.

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