Eurovision 🌍 Musik

»Mata Hari« – Efendi (Aserbaidschan 🇦🇿)

„Nam Myōhō Renge Kyō“ – mit diesem buddhistischen Mantra rief die aserbaidschanische Sängerin Samira Efendi in ihrem Track „Cleopatra“ dazu auf, auf sich selbst und den eigenen Körper stolz zu sein. So, wie es die ägyptische Königin zu ihren Zeiten bereits tat. Die LGBTQ-befürwortende Songzeile „straight or gay or in between“ geriet dabei in Kritik: Homosexualität ist in Aserbaidschan noch immer nicht von Antidiskriminierungsgesetzen geschützt, sondern tabuisiert.

Auch in ihrem diesjährigen Beitrag referiert die Sängerin auf eine historische Person: Die als Nackttänzerin, Künstlerin und Spionin für den deutschen Geheimdienst im Ersten Weltkrieg tätige „Mata Hari“ ist titelgebend für Aserbaidschans Song.

Musikalisch unterscheidet sich dieser Song nicht großartig von „Cleopatra“: Es gibt einen tief gesprochenen, in Landessprache formulierten Pre-Chorus, ethnische Klänge im Drop und eine durch zahlreiche Wiederholungen eingängige Hook. Auch wenn ich es wegen der Vorhersehbarkeit wahrscheinlich nicht sollte, irgendwie mag ich den Song und seinen Rhythmus sehr – eins meiner diesjährigen ESC-„guilty pleasures“.

Der Eurovision Song Contest

Ein europäischer Musikwettbewerb mit jährlich 200 Millionen Fernsehzuschauer*innen – der „Eurovision Song Contest“ (ESC) ist eine meiner größten Leidenschaften der letzten Jahre und ich möchte meine Faszination nach außen weitergeben!🌍🧡

Nachdem das weltweit größte Musikspektakel letztes Jahr coronabedingt entfallen musste, versammeln sich dieses Jahr 41 teilnehmende Länder in Rotterdam, um die Musik zu feiern!🙏❤️

→ Hier findest du meine persönliche Rankingliste zu allen bisher erschienenen Beiträgen!🌞

Eurovision Spotify-Playlists:

»Eurovision 2021«

»eurovision bops«